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Digital Skipper |18/11, 2025
NMEA 2000 ist zum Rückgrat der Marineelektronik geworden, wo alles von Sensoren über Plotter bis hin zu Batterien in einem einzigen Netzwerk kommunizieren kann. Aber wenn es um die Stromversorgung geht, gibt es ein wichtiges Detail, das viele übersehen – und das teuer werden kann, wenn man es falsch macht.
Gemäß dem NMEA 2000-Standard sollte das Netzwerk mit 9–16V DC betrieben werden, was in der Praxis bedeutet, dass Sie immer 12V als Systemspannung verwenden sollten. Alle zertifizierten NMEA 2000-Produkte sind so gebaut, dass sie in diesem Bereich funktionieren. Wenn Sie eine höhere Spannung anschließen, riskieren Sie, sowohl das Netzwerk als auch angeschlossene Geräte zu beschädigen.
Einige Manufacturer, wie Actisense und Maretron, haben ihre Produkte so gebaut, dass sie höhere Spannungen – manchmal bis zu 24V oder mehr – vertragen. Das kann auf Booten mit 24V-Systemen praktisch sein, entspricht aber nicht dem NMEA 2000-Standard. Das bedeutet, dass selbst wenn ein einzelnes Produkt 24V verträgt, andere Geräte im Netzwerk beschädigt werden können. Kabel und Steckverbinder sind außerdem oft für maximal 3A und 16V ausgelegt, und höhere Spannungen können zu Überhitzung und Brandgefahr führen.
Auch wenn einige Produkte auf dem Markt 24V vertragen, gilt für NMEA 2000-Netzwerke gemäß Standard immer 12V. Dies ist der einzige sichere Weg, um Schäden, Betriebsstörungen und teure Reparaturen zu vermeiden. Setzen Sie auf die richtige Spannung – so erhalten Sie ein stabiles und zukunftssicheres Netzwerk an Bord.