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Digital Skipper |12/06, 2025
Wir gehen auf die verschiedenen Stabilisierungsarten der FLIR-Schiffskameras ein, erklären die Funktionsweise der Technologie und wie sie die Bildqualität verbessert, Vibrationen reduziert und auch bei rauer See für ein sichereres und effizienteres Navigationserlebnis sorgt.
Wer schon einmal auf See war, weiß, dass kein Boot vollkommen still liegt. Wind, Wellen und Dünung verursachen ständige Bewegungen und erschweren es, mit einem Kamerasystem ein klares Bild zu erhalten. Ohne Stabilisierung kann das Kamerabild ruckeln und verwackeln, was die Sicht und Genauigkeit beeinträchtigt.
Die FLIR-Serien M300, M400 und M500 sind serienmäßig mit einem ausgeklügelten Gimbal-System mit 2-achsiger mechanischer Gyro-Stabilisierung ausgestattet.
Mithilfe von Festkörper-Gyrosensoren erfassen die Kameras selbst kleinste Bewegungen und passen Schwenk- und Neigemechanismen automatisch über Präzisionsservos an. Das Ergebnis? Ein ruhiges Bild selbst bei widrigen Wetterbedingungen.
Die vertikale Stabilisierung gleicht die Nickbewegungen des Bootes aus und hält den Horizont waagerecht, während sich das Boot auf und ab durch die Wellen bewegt. Dies ist besonders wichtig bei der Verwendung von optischem und digitalem Zoom , da kleine Bewegungen stark vergrößert werden.
Bei Bedarf, beispielsweise zur Überwachung der Aktivitäten an Deck, kann die vertikale Stabilisierung abgeschaltet werden, damit die Kamera den natürlichen Bewegungen des Bootes folgen kann.
Die horizontale Bildstabilisierung hält die Kamera auch bei Kursänderungen des Bootes auf das Ziel gerichtet. Ideal für Rettungsdienste und Feuerwehr , wo die Kamera während der Manöver des Bootes auf den Brandherd gerichtet bleiben muss.
Aktivieren Sie die Funktion, richten Sie die Kamera auf das Ziel – das System erledigt den Rest. Wenn Sie den Ort verlassen, schalten Sie die Stabilisierung aus und bringen Sie die Kamera wieder in die Frontposition.

Die FLIR M232 ist aufgrund ihrer kompakten Bauweise bei Freizeitkapitänen beliebt. Allerdings fehlt ihr eine integrierte Gyrostabilisierung, was bei rauer See problematisch sein kann.
Die Lösung? Raymarine Axiom Plotter in Kombination mit dem Augmented-Reality-Modul AR200 . Das AR200 nutzt Gyroskop und GNSS, um Nick-, Roll- und Gierbewegungen in Echtzeit zu korrigieren und so eine deutlich verbesserte Bildstabilität zu erzielen.
Darüber hinaus kann das Kamerabild durch AR-Daten wie AIS-Ziele, Navigationshilfen und Wegpunkte ergänzt werden, um das Situationsbewusstsein zu verbessern.
Die Stabilisierung ist eine Schlüsselfunktion für scharfe und klare Bilder unter allen Seebedingungen. Ob Sie ein Hochleistungsboot steuern, im Rettungsdienst oder in der Handelsschifffahrt tätig sind – die Stabilisierung ist für eine sichere und effiziente Navigation unerlässlich.
