Videotracking und Radarintegration – So funktioniert es mit FLIR Marine

|12/06, 2025

Videotracking und Radarintegration – So funktioniert es mit FLIR Marine

Verbinden Sie Kamera und Radar für die automatische Zielverfolgung, bessere Sicht bei Dunkelheit und Nebel sowie ein höheres Situationsbewusstsein an Bord.

Die Kombination von Videoverfolgung und Radar ist eine leistungsstarke Lösung zur Erhöhung der Sicherheit und Verbesserung der Navigation auf See. FLIR Marine bietet fortschrittliche Systeme, die eine automatische Zielverfolgung ermöglichen und Kameras mit Radar integrieren, um ein optimales Lagebild zu gewährleisten.

Was ist Video-Tracking?

Videoverfolgung bedeutet, dass die Kamera ein Objekt automatisch in Echtzeit verfolgt. Dies ist besonders nützlich, wenn Sie bewegliche Ziele wie andere Boote, Bojen oder Hindernisse im Auge behalten müssen – selbst bei schwierigen Wetterbedingungen oder Dunkelheit.

Warum eine Integration mit Radar?

Radar ist unerlässlich, um Objekte zu erkennen, die mit bloßem Auge nicht sichtbar sind, beispielsweise bei Nebel oder in der Nacht. Wenn Radar und Videoverfolgung zusammenarbeiten, ergibt sich Folgendes:

  • Automatische Zielverfolgung – Die Kamera wird auf das vom Radar identifizierte Objekt gerichtet.
  • Verbesserte Sicherheit – Visuelle Daten und Radarinformationen werden auf demselben Bildschirm kombiniert.
  • Effiziente Navigation – Verringerung des Kollisionsrisikos und Erhöhung der Kontrolle auf engen Wasserstraßen.

Kompatible Kameramodelle

Videotracking mit Radarintegration funktioniert mit folgenden FLIR-Kameras:

  • FLIR M232 (Einsteiger-Wärmebildkamera mit PTZ-Funktion)
  • FLIR M300 Serie (M332, M364, M364C, M364C LR)
  • FLIR M364C LR (für die Überwachung über große Entfernungen)
  • FLIR M400 Serie (M400, M400XR)
  • FLIR 460-Serie
  • FLIR M500-Serie
  • FLIR M560-Serie

Hinweis: Die Kamera muss an ein kompatibles Netzwerk angeschlossen und über ein Multifunktionsgerät gesteuert werden, das Video-Tracking unterstützt.

Technische Integration – So geht's

  1. Montieren Sie die Kamera korrekt
    Platzieren Sie die Kamera auf einer stabilen Oberfläche mit freier Sicht. Verwenden Sie Edelstahlhalterungen und achten Sie auf eine ausreichende Vibrationsdämpfung. Schließen Sie die Kamera mit der passenden Sicherung an 12/24 V Gleichstrom an.
  2. Schließen Sie das Radar an
    Verbinden Sie das Radar über Ethernet oder NMEA 2000 mit Ihrem Multifunktionsdisplay (MFD). Stellen Sie sicher, dass die neueste Firmware installiert ist.

  3. Netzwerkeinstellungen
    Verbinden Sie die Kamera mit demselben Netzwerk wie das Multifunktionsdisplay. Weisen Sie ihr eine statische IP-Adresse zu, um eine stabile Kommunikation zu gewährleisten.

  4. Konfiguration im Multifunktionsdisplay
    Aktivieren Sie im Menü die Option „Videoverfolgung“. Wählen Sie das zu verfolgende Radarobjekt aus – die Kamera richtet sich automatisch auf das Ziel aus. Passen Sie Verfolgungsgeschwindigkeit und Zoom nach Bedarf an.

Tipps für optimale Ergebnisse

  • Aktualisieren Sie stets die Firmware sowohl der Kamera als auch des Radars.
  • Überprüfen Sie die Verkabelung, um Störungen zu vermeiden.
  • Testen Sie die Integration im Hafen vor einer längeren Seereise.

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